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Wochenendvorschau: Auswärtsspiel Am Steg in Gera – Zweite mit Kreisliga-Showdown in Ammern – Dritte am Sonntag zuhause

Auf nach Gera! Mit der BSG Wismut wartet der Oberliga-Absteiger auf unsere Mannschaft in einem enorm wichtigen Auswärtsspiel. Es wird alles andere als eine entspannte Auswärtsfahrt zum Stadion Am Steg, denn den Gastgebern steht sprichwörtlich das Wasser bis zum Hals. Sieben Spieltage vor Schluss hat man bereits fünf Zähler auf den ersten Nichtabstiegsplatz Rückstand, neun Zähler auf unsere Mannschaft. Die Wismut schreibt in ihrer Spielvorschau, dass man zum Siegen verdammt ist. Das Wirth-Team ist in der komfortableren Situation, aber eben auch noch nicht aller Sorgen ledig. Bei einem Dreier in Gera wäre man so gut wie durch, umgekehrt würde das Bauchgrummeln zurückkehren. Nur allzu negativ sind die Erinnerungen an die letzte Saison, als man aus den letzten sechs Spielen gerade noch einen Punkt holte, der reichte zwar zum Klassenerhalt, aber auf so ein erneutes Finish hat keiner Lust. Deshalb fährt man mit breiter Brust dorthin, auch weil einige Rückkehrer an Bord sind, die gegen den FC Eichsfeld gefehlt haben. Sowohl Schleip, Schack, Dolzer, Linz, Engel und Fernschild kehren zurück, erstmals in dieser Saison in einem Punktspiel fehlen wird Finn Harbauer, er sitzt seine Gelbsperre ab. Schaut man auf die Bilanz der Preußen-Spiele am Steg, so gab es in fünf Thüringenliga- und zwei DDR-Liga-Spielen immer ordentlich auf die Mütze, nicht ein einziger Punkt wurde mit zurückgenommen. Einzig das Play-Off-Spiel zur Oberliga gewann unsere Mannschaft 2021 nach dramatischen 120 Minuten mit 4:3. Da man aber schon im Hinspiel den Bann der Wismut-Unbesiegbarkeit in Heimspielen brechen konnte, wäre am Samstag ein guter Zeitpunkt, dies auch auswärts durchzuziehen. Aber es wird ein großer Kampf notwendig sein, denn die Wismut kämpft allein ums Überleben in der Thüringenliga.

BSG Wismut Gera – FSV Preußen Bad Langensalza
Samstag, 25. April, 15.00 Uhr, Stadion Am Steg Gera
Schiedsrichter: Paul Werrmann (Plauen)

Zum (wahrscheinlich) finalen Showdown in der Kreisliga kommt es am Sonntag in Ammern. Beide Mannschaften sind punktgleich, Ammern genießt das bessere Torverhältnis und kann in den drei verbleibenden Spielen den Aufstieg ohne große Probleme zu bekommen fix machen. Wenn da nicht der Sonntag wäre. Unsere junge Elf hat sich verlustpunktfrei in 2026 dieses Endspiel erarbeitet, es muss aber wohl ein Sieg her bei den heimstarken Ammerschen, die nur zwei Punkte auf dem eigenen Hoheitsgebiet in der Saison abgegeben haben. Das Hinspiel ging mit 3:1 an die Unseren, aber auch da war es eine knappe Kiste. Trainer Rene Zollitsch hat sich mit seiner Mannschaft eingeschworen auf einen heroischen Kampf um die Saisonkrone, der jedem Einzelnen alles abverlangen wird. Aber das sind die Spiele, auf die man sich freuen sollte, auch in der Kreisliga. Zumal unsere Jungs nichts zu verlieren haben, Platz 1 ist zwar in Reichweite, es wäre aber kein Dilemma, wenn man als Jugendbrigabe den KOL-Aufstieg verschieben müsste. Trotzdem werden sicherlich einige Preußen-Anhänger mit an die Peripherie der Kreisstadt reisen, um den Jungs den Rücken zu stärken.

SpG Ammern – FSV Preußen Bad Langensalza II
Samstag, 26. April, 14.30 Uhr, Sportplatz Ammern
Schiedsrichter: Gregor Mayer (Leinefelde-Worbis)

Unsere Dritte hat ebenfalls eine Dritte zu Gast. Die vom 1. FC Eichsfeld. Drei Niederlagen in Folge waren so sicherlich nicht im Plan, jetzt wäre es an der Zeit, in der Unstrut-Arena in Nägelstedt wieder einmal einen Dreier einzufahren, was zumindest im Hinspiel gelang. Die Mannschaft um Fabian Hirsch war auf gutem Wege in die Top-3, jetzt sollte man erstmal wieder Schritt für Schritt denken und einfach mal ein Tor mehr machen als der Gegner.

SG Preußen/Nägelstedt III – 1. FC Eichsfeld III
Sonntag, 26. April, 14.30 Uhr, Sportplatz Nägelstedt
Schiedsrichter: Johannes Funke (Mühlhausen)

Die geplanten Heimspiele der Frauen und der Alten Herren wurden verlegt bzw. abgesagt.