Küllstedt bleibt ein gutes Pflaster für die Zweite. Nachdem man im Mai dort den KOL-Aufstieg feierte, konnte man nun im ersten Pflichtspiel der Saison einen hauchdünnen Einzug in die 2. Kreispokalrunde im Elfmeterschießen beim Kreisligisten bejubeln. Auf dem staubtrockenen Geläuf des Küllstedter Sportplatzes war unsere Mannschaft spielerisch zwar tonangebend, kam aber erst kurz vor der Halbzeit zur Führung durch John Liedel. Man versäumte es nachzulegen und so gab es in der aller letzten Aktion der Nachspielzeit einen Elfmeter für die Gastgeber, Sommerfeld sorgte für die Verlängerung. In der wiederum hätte Eichentopf per Elfmeter das Weiterkommen besiegeln können, doch er scheiterte. So ging es in die Elfmeterlotterie. Alsamak scheiterte als erster für unsere Mannschaft an der Latte, doch Welker konnte ebenso zweimal halten. Auch wenn Welker selbst mit dem letzten Elfmeter scheiterte, nahm er den letzten Schuss der Gastgeber weg und sorgte für das Preußen-Weiterkommen. Eine knappe Kiste, aber im Pokal zählt nur das Weiterkommen.
Tore: 0:1 Liedel (40.), 1:1 Sommerfeld (90.+6/Foulstrafstoß)
Elfmeterschießen: 1:2 Schäfer, 2:2 Sommer, Alsamak verschossen, 3:2 Hoffmeier, 3:3 Liedel, Küllstedt gehalten, 3:4 Weyhe, Küllstedt verschossen, Welker gehalten, Küllstedt gehalten
Zuschauer: 56
Preußen II: Welker, Becker (57. Alsamak), Bosch, Zier, Eichentopf, Schmidt (46. Kar. Hölzel), Weyhe, Koschke (57. Siebert), Schirrmeister, Schäfer, Liedel
weiter im Kader: Al Shaar