Auch wenn vorige Woche in Schleiz nichts zu holen war, soll die nunmehr drei Heimsiege andauernde Serie im heimischen Stadion ausgebaut werden. Gerade drei Punkte gegen den Aufsteiger aus Büßleben wären enorm wichtig. Unsere Mannschaft wusste jedenfalls letztes Wochenende nicht so richtig, warum sie eine am Ende deutliche Niederlage einstecken musste. Eigentlich spielte unser Team in der ersten Halbzeit ganz ordentlich, nur im Vorwärtsgang war es zu ineffektiv, zu allem Überfluss sah unser Schlussmann kurz vor dem Ende noch die rote Karte und fällt am Samstag aus, kann nächste Woche in Neustadt aber wieder eingreifen. Stattdessen freut sich der Torhüter des Kontrahenten an die alte Wirkungsstätte zurück zu kehren und wird 120 Prozent motiviert sein, vor allem, weil er vorigen Spieltag in der Fupa-Elf der Woche stand. Max Geißler will seinen Kasten mit Sicherheit sauber halten, aber diesen Plan wollen unsere Preußen natürlich durchkreuzen und anknüpfen an die zuletzt überzeugenden Auftritte zu Hause. Unser Gegner hat es nach vielen starken Jahren in der Landesklasse endlich in die Thüringenliga geschafft und spielt bisher eine solide Rolle. Zumindest wurde vergangene Woche unter den Augen von Preußen-Trainer Thomas Wirth der Gast aus Neustadt/Orla mit 3:1 besiegt. Dass dennoch einzig und allein der Klassenerhalt das Ziel ist, dürfte klar sein. Alle Preußen-Fans erinnern sich selbstverständlich gern an Büßleben zurück, denn beim letzten Aufeinandertreffen im April 2019 fand die Partie vor einer vierstelligen Kulisse statt. Mit viel Nerven und Schweiß zog unser Team damals ins Thüringer Pokalfinale ein. „Übrig geblieben“ vom damaligen Aufgebot sind neben Büßlebens Trainer-Urgestein Mario Wisocki und Preußens Co-Trainer Rico Gothe als Spieler unter anderem Flori Engel, Philip Kreische, Erik Tschirschky und Max Geißler, der uns nun gegenübersteht. Das letzte Punktspiel zu Hause gegen Büßleben vor neun Jahren gewann unsere Truppe im Herbst 2016 durch die Treffer von Martin Fiß und Thilo Kleinert mit 2:1. Es dürfte an diesem Wochenende ein ähnlich knappes Resultat werden, nur die Tore müssen dieses Mal andere Jungs besorgen. Und die Schleip und Co können an diesem Wochenende neben dem fehlenden Patzer auf einen 18er-Kader hoffen, denn einige zuletzt erkrankte Spieler kehren zurück.
FSV Preußen Bad Langensalza – SV Blau-Weiß Büßleben
Samstag, 8. November, 14 Uhr, Stadion der Freundschaft
Schiedsrichter: Christoph Rübe (Vellmar)
Die Zweite spielte letzte Woche in Körner 0:0, steht aber trotzdem weiterhin ganz oben an der Spitze der Kreisligatabelle. Am Sonntag geht es auswärts zum Achten nach Bickenriede, wo die Hinrundenmeisterschaft klargemacht werden soll. Gepflegtes Kurzpassspiel ist am Turmberg meistens nicht zu erwarten, deswegen sollte wie in Körner die kämpferische Tugend angebracht sein, nur der Ball muss halt irgendwie ins Tor. Die Bilanz gegen den Gastgeber sieht sehr gut aus und darf gern ausgebaut werden.
SG Bickenriede – FSV Preußen Bad Langensalza II
Sonntag, 9. November, 14:30 Uhr, Sportplatz Bickenriede
Schiedsrichter: Sandro Pecher (Kirchheilingen)
Unsere SG Preußen/Nägelstedt III läuft am Sonntag zum letzten Mal vor der Winterpause auf. Im Heimspiel an der Unstrut empfängt die Dritte den Tabellensechsten aus Felchta. Dieser konnte zuletzt Union III ein Bein stellen, es ist also Vorsicht geboten.
SG FSV Preußen/SV Nägelstedt III – SG Felchta
Sonntag, 9. November, 14:30 Uhr, Sportplatz Nägelstedt
Schiedsrichter: Stefan Witzmann (Ammern)
Unsere Damen feierten letzte Woche ein Schützenfest gegen Nordhausen. Am Ende hieß es 15:2. Am Sonntag steht das letzte Spiel des Jahres beim Thüringenpokalspiel in Frohndorf an und dieses wird nochmal eine echte Herausforderung. Die Gegnerinnen spielen in der Kreisoberliga Erfurt-Sömmerda und sind dort ungeschlagen und punktgleich mit dem Ersten auf Rang 2. Aber wir hoffen, dass unsere Preußinnen nach dem Ausscheiden im Kreispokal nun den Landespokal aufmischen.
SG Frohndorf/Orlishausen – FSV Preußen Bad Langensalza Frauen
Sonntag, 9. November, 11 Uhr, Sportplatz Frohndorf
Schiedsrichter: Felix Posniak (Kölleda)