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Endlich der erste Saisonsieg – 5:2 gegen Einheit Worbis

Das Freitagabendheimspiel in der Kreisoberliga unter Flutlicht auf dem heimischen Kunstrasen sollte unbedingt den ersten Saisondreier im sechsten Spiel bringen. Aufgrund des spielfreien Wochenendes der Thüringenliga-Mannschaft tauchte deshalb so mancher Name „von oben“ auf.

Und es gab den Start nach Wunsch. Harbauer nahm sich in der vierten Minute ein Knallbonbon mit Links von der Außenlinie. Der Ball schlug herrlich mit einem Aufsetzer im entlegenen Winkel des Gehäuses von Worbis ein. Doch die Gäste spielten in der Folge feinen und technisch sauberen Fußball. Manchmal hatte man das Gefühl, dass sie einer mehr waren. Doch sie schlugen kein Kapital daraus, Gath im Tor nahm alles weg, die Defensive hatte jedoch Schwerstarbeit zu verrichten. Fiß hätte im Konter allein aufs Tor zusteuernd sogar auf 2:0 stellen können, der Ball ging im Zentimeter daneben. So war es eine Ecke von Engel, die Jäger per Kopf über die Linie drückte. Doch Worbis schlug vor der Pause zurück, Wiederbruch nutzte das inkonsequente Zweikampfverhalten und schloss aus 16 Metern ab zum Anschluss.

Und auch in Halbzeit Zwei blieb es bei der optischen Überlegenheit der Gäste, die ihre guten Torabschlüsse nicht genau genug verwerteten. So kam wie aus dem Nichts das Dritte Preußen-Tor. Einen langen Ball von Eichentopf nimmt Harbauer gekonnt runter und nagelt ihn volley aus 15 Metern unters Dach. Es kam noch besser – Engel nahm gedankenschnell den Ball im Zentrum auf und lupfte ihn aus 40 Metern über den Keeper zum 4:1 genau unter den Querbalken. Als dann Paulusch einen Elfmeter für Worbis vergab, war der Drops gelutscht. Der Anschluss von Wiedenbruch und ein Pfostentreffer von Paulusch hätten mit einem möglichen 4:3 für eine wilde Schlussphase sorgen können. Alsamak traf dann für Preußen mit dem Kopf ebenfalls den Pfosten.

In der Nachspielzeit der vierte Treffer aus der Distanz für Preußen. Wieder war Keeper Stolze zu weit vor seinem Tor, Harbauer lupfte den Ball mit dem Außenrist unter die Latte zum 5:2-Endstand. Auch wenn der Sieg sicherlich um zwei Tore zu hoch ausgefallen ist, die Gäste stellten sich als spielstarke Elf vor und hätten bei besserer Chancenverwertung durchaus auch einen Punkt mitnehmen können. So war aber das Ziel mit dem ersten Saisondreier für die Preußen-Reserve erfüllt und Trainer Zollitsch konnte aufatmen.

Tore: 1:0 Harbauer (4.), 2:0 Jäger (38.), 2:1 Kersting (41.), 3:1 Harbauer (56.), 4:1 Engel (59.), 4:2 Wiedenbruch (76.), 5:2 Harbauer (90.+1)

Zuschauer: 54

Preußen II: Gath, Jäger (76. Mäder), Schäfer, Eichentopf, Engel, Steinmetz (78. Siebert), Schirrmeister (71. Alsamak), Koschke (63. Becker), Harbauer, Fiß, Liedel (84. Schuchmann)
weiter im Kader: Kar. Hölzel