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Spätes Happyend im Stadtderby – 3:2 gegen die SG Ufhoven

Das war eine ganz enge Kiste. Im Spitzenspiel der Kreisklasse drehte unsere Dritte in den letzten Minuten einen Rückstand in den Stadtderbysieg und feierte anschließend euphorisch die ausgebaute Tabellenführung. Doch das war echtes Steine klopfen. Zwar ging man wie so oft zuletzt früh durch Jenke in Führung, doch man verpasste es bei den eigenen Chancen durch Mühlbach und Noack nachzulegen. Und die Männer vom Sülzenberg kämpften trotz Rückstand um jeden Zentimeter. Sie hatten ebenfalls einige vielversprechende Möglichkeiten zum Ausgleich, so dass die Halbzeitführung durchaus glücklich war.

Aus der Halbzeit kamen die Gäste mit ordentlich Anhang im Rücken wieder sehr leidenschaftlich. Auch wenn es spielerisch überschaubar war, rackerten sie sich mit einfachen Mitteln bis vor das Fitzner-Tor. Steinmetz besorgte erst den Ausgleich und Erdmann brachte mit dem 1:2 den Sülzenberg-Block zum ausflippen. Der Derbysieg für die SGU lag auf dem Silbertablett, aber in den letzten 15 Minuten waren die orangenen Farben stehend k.o. Immer wieder rannten die Nägelstedter Preußen an. Jenkes Freistoß knallte an die Latte und Keeper Weyand bekam zwar unorthodox, aber irgendwie immer ein Körperteil an den Ball.

So musste ein Foulelfmeter herhalten, den Lange allerdings glockenklar an Kiesel verursachte. Es gab keine Proteste und Mühlbach verwandelte zum Ausgleich. Als dann Noack seinem Bewacher davon lief und unter Weyand zur späten Führung einnetzte, war die Stimmung auf der anderen Seite am kochen. Mäder setzte einen Kopfball noch an den Pfosten, dann pfiff Schiedsrichter Preuss ein rassiges Derby ab. Es war ein Arbeitssieg, aber da fragt morgen keiner mehr danach. Preußen III thront weiter ganz oben und hat den schweren Gang nach Seebach gegen Gottern III in der kommenden Woche vor sich.

Tore: 1:0 Jenke (19.), 1:1 Steinmetz (55.), 1:2 Erdmann (71.), 2:2 Mühlbach (84./Foulstrafstoß), 3:2 Noack (87.)

Zuschauer: 60

SG Preußen III: Fitzner, Hildebrandt, Mäder, Pomahatsch (83. Tippmann), K.-J. Conrad (60. Trenkel), Werner, M. Conrad (67. Kiesel), Ratsimbazafy, Jenke, Mühlbach, Noack
weiter im Kader: Schmidt, Stoll, Buzo