Noch drei Spiele sind bis zum Saisonende zu absolvieren und zwei davon finden im heimischen Stadion statt. Lediglich ein Auswärtsspiel ist noch im Plan, welches beim designierten Meister in Jena angesetzt ist, welcher jedoch auf den Oberliga-Aufstieg verzichtet. Zunächst gilt es, so kurz vor Beginn der WM, die Saison in der Thüringenliga ordentlich zu Ende zu spielen. Unsere Mannschaft hat mit dem 2:1-Sieg zu Hause gegen Neustadt/Orla an den Auswärtssieg in Büßleben angeknüpft und endlich mal einen Vertreter aus den Top 5 der Tabelle besiegt. Dabei wurde der Vorsprung in der zweiten Halbzeit gegen den zweitbesten Angriff der Liga leidenschaftlich verteidigt. Das Trainerteam war dementsprechend zufrieden und mit dem gleichen Elan kann es nach der Pfingstpause am Samstag gegen die Truppe aus dem Geratal in einem erneuten Heimspiel gern weitergehen. Das Ziel ist es, mit einem Sieg die 40-Punkte Marke zu erreichen, womit ein einstelliger Tabellenplatz gesichert wäre. Die Gäste werden jedoch versuchen, die Niederlage vom ersten Aufeinandertreffen vor knapp zwei Monaten zu revidieren, um noch ein Stück und endgültig von der Gefahrenzone weg zu rücken. Unser Gegner hat sich mit dem späten 1:0-Sieg gegen Saalfeld eine gute Position verschafft, um nicht mehr ganz so große Sorgen in Sachen Klassenverbleib zu haben. Die Befürchtung, in den Tabellenkeller abzurutschen, war insbesondere nach dem 0:3 gegen unsere Mannschaft im nachgeholten Hinspiel Anfang April groß. Doch der Trainerwechsel im Winter von Frank Schwalenberg zu Tobias Huck machte sich beim Urgestein der Liga durchaus bezahlt und die Spielvereinigung aus dem Ilmkreis kletterte trotz eines personellen Umbruchs in dieser Saison ein paar Plätze nach oben. In 20 Duellen gegen unsere Jungs siegten die Gäste zehn mal. Ein weiterer Erfolg muss nicht dazu kommen. Unsere ehemaligen Preußen Steven Reinhold und Bastian Bischof in Reihen der Grün-Weißen werden aufgrund von Verletzungen wohl nicht auflaufen, sie sind aber als Zuschauer herzlich Willkommen an alter Wirkungsstätte.
FSV Preußen Bad Langensalza – SpVgg Geratal
Samstag, 30. Mai, 14 Uhr, Stadion der Freundschaft
Schiedsrichter: Marvin Lautensack (Alach)
Unser Frauenteam hofft, endlich mal wieder zu Hause aufzulaufen. Die letzten beiden Gegner hatten kurzfristig abgesagt. Nun geht es gegen den Pokalschreck aus Dingelstädt und auch in der Liga war gegen die schwarz-gelben Mädels aus dem Eichsfeld bislang wenig zu holen. Immerhin zwei knappe Siege stehen zu Buche. Trotzdem wollen unsere Preußinnen versuchen, dem Tabellenführer die ersten Zähler zu stibitzen. Die Gäste haben nach zwölf Spielen nämlich eine weiße Weste und mussten noch keine Punkte abgeben. Unser Team ist dem Tabellenführer aber auf den Fersen und vielleicht gelingt es auf dem heimischen Platz, ein gutes Spiel zu machen und die bislang in dieser Saison Unbesiegbaren zumindest herauszufordern.
FSV Preußen Bad Langensalza Frauen – SV Dingelstädt
Sonntag, 31. Mai, 14:45 Uhr, Kunstrasen SdF
Schiedsrichter: Michael Hotze (Körner)