Bei den rührigen Gastgebern an der Gothaer Peripherie entwickelte sich ein ansehnliches Alt-Herren-Spiel auf Großfeld, welches die Preußen am Ende recht deutlich für sich entschieden. Mit den „Aushilfen“ Hatzky (Ex-Preuße) und Ortlepp hatte man sich kurzfristig nochmal gut ergänzen können. Auch die Siebleber hatten mit Dominik Gedig, Alex König und Sören Lehmann gutes Personal an Bord. Die ersten zwanzig Minuten waren ausgeglichen, dann aber setzten Fiß und Steinmetz die ersten beiden guten Spielzüge ins Netz. Die Luft bei den Preußen schien etwas besser zu sein als bei den Gastgebern, das Tore schießen funktionierte etwas besser. Vierfachschütze Martin Fiß und Doppler Pascal Steinmetz waren eiskalt vor der Kiste, sowohl das Tor der Gastgeber durch Richard Lessel (aus 30 Metern volley) als auch der letzte Treffer von Fiß (Bogenlampe in den Winkel) waren von der Kategorie „echt sehenswert“. Vielen Dank nach Siebleben für einen netten Fußballabend mit einer wohltuenden dritten Halbzeit.
Tore: 0:1 Fiß (22.), 0:2 Pas. Steinmetz (25.), 0:3 Pas. Steinmetz (41.), 0:4 Fiß (45.), 0:5 Hatzky (48.), 0:6 Fiß (54.), 0:7 Domeinski (63.), 1:7 Lessel (65.), 1:8 Fiß (66.)
Preußen: Lehmann, Schambach, Mäder, A. Kirschner, Christ, Hatzky, Ortlepp, Pas. Steinmetz, Domeinski, Harbauer, Fiß (Michel, M. Schmidt)