Das Wirth-Team reiste zur Endrunde der Hallenmeisterschaften nach Apolda mit dem Ziel, um den Titel mitzuspielen. Mit Arnstadt, Barchfeld und Suhl standen vier im Landesmaßstab spielende Mannschaften auf dem Parkett, die vier weiteren Teams sind auf Kreisebene unterwegs. Die Vorrunde zu überstehen sollte somit Pflicht sein, gestaltete sich jedoch knifflig, da nach gemilderten Futsal-Regeln auf kleine Handballtore gespielt wurde. Zum Auftakt war man gegen OTG Gera aus der Kreisoberliga gefordert, Linz und Harbauer sorgten für den 2:0-Sieg. Gegen den 1. Suhler SV war es ein Spiel Spitz auf Knopf, welches torlos endete, so dass man im dritten Spiel gegen Kreisoberligist SC Vieselbach einen Sieg für Platz 1 in der Gruppe brauchte. Nach neun verpennten Sekunden lag man bereits zurück, Schleip besorgte den Ausgleich. Trotz bester Gelegenheiten und einem Lattenkracher von Harbauer drei Sekunden vor Ultimo gelang kein weiterer Treffer. Im Halbfinale wartete somit der bis dato verlustpunktfreie und ohne Gegentor agierende Titelverteidiger SV Arnstadt.
Auch hier lag man bereits in der ersten Spielminute 0:1 hinten, Linz stellte auf 1:1. Es ging hin und her, Scheuring mit der erneuten Führung, Linz und Schleip konnten ihre Hochkaräter nicht verwerten, so dass Hoffmanns 3:1 in der Schlussminute das Ausscheiden bedeutete. Ärgerlich, es war möglich den Favoriten zu besiegen. Im Spiel um Platz 3 gegen Landesklassist FC Barchfeld hieß es trotz dreiminütiger Verlängerung 0:0, das Siebenmeterschießen endete 3:1 für unser Team, Patzer hielt einmal, Weißenborn, Harbauer und Dietrich blieben ohne Fehlschuss. Insgesamt ein guter Auftritt vor den 400 Zuschauern. Glückwunsch an den SV Arnstadt und ein Dankeschön an Thüringer Fußballverband für die Organisation der Landesmeisterschaft.
FSVP – OTG Gera 2:0
FSVP – 1. Suhler SV 0:0
FSVP – SC Vieselbach 1:1
FSVP – SV Arnstadt 1:3 (Halbfinale)
FSVP – FC Barchfeld 0:0, 3:1 n.S. (Platz 3)
Preußen: Patzer, Gath, Dietrich, Linz (2), Biniok, Harbauer (1), Weißenborn, Schleip (1), Jordan