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Sportlich und atmosphärisch herrscht große Zufriedenheit zum Großen Salza-Cup

Fünf Stunden tollen Hallenfußball erlebten die 2000 Zuschauer beim Jubiläumsturnier um den 30. Salza-Cup. Am Ende hatte die Bundesliga Auswahl um Bad Langensalzas ehemaligen Nationalspieler Marco Engelhardt hauchdünn die Nase vorn, der Gastgeber vom FSV Preußen musste sich trotz einer guten Turnierleistung mit Platz Drei begnügen.

Der Gastgeber spielte regelrechten Minimalistenfußball, gewann zweimal mit 1:0 gegen Wacker Gotha sowie in der Neuauflage des letztjährigen Endspiels gegen Großengottern. Im Vergleich mit Thüringenligakonkurrent 1. FC Eichsfeld feierten die Preußen einen umkämpften 2:1-Sieg, der zwar spielerisch Luft nach oben ließ und zum Schluss mit Mann und Maus verteidigt werden musste, aber er brachte frühzeitig den sicheren Halbfinaleinzug und den Gruppensieg für den FSVP.

Die anderen Teams in Staffel A nahmen sich die Punkte nämlich gegenseitig weg, letzten Endes reichte Siebleben das 2:2 gegen Preußen nicht, um noch am zweitplatzierten Titelverteidiger aus Großengottern vorbeizuziehen. In Gruppe B ging es ziemlich eindeutig zur Sache. Engelhardt & Friends siegte dreimal souverän zu null und mit herrlichen Spielzügen, während auch der mehrfache Champion von der Fahner Höhe erfolgreich unterwegs war. Somit entschied das direkte Duell der beiden Teams den Gruppensieg, welchen sich die Truppe aus Dachwig und Umgebung mit einem knappen Sieg kurz vor Schluss sicherte.

Somit durfte die Bundesliga Auswahl im ersten Halbfinale gegen die Preußen ran und nach zwölf Minuten stand kein Treffer auf der Anzeigetafel. Das Entscheidungsschießen verlief ziemlich zäh, sah beim zwölften Schützen letzten Endes das Team um Marco Engelhardt als Sieger. Die Preußen-Fans feierten ihre Mannschaft dennoch, denn sie zeigte eine ordentliche Leistung. Im zweiten Halbfinale wollte der Titelverteidiger dem Thüringenligisten natürlich Paroli bieten und schaffte das auch. Mit einer Energieleistung drehte Großengottern die Partie und stand wieder im Endspiel.

Zunächst ging es von der Neunmeterlinie um Platz Drei und dieses Mal traten die Preußen treffsicher auf. Alle fünf Schützen verwandelten und Keeper Patzer holte den letzten Fahner Schuss raus, so dass dem FSVP wenigstens der Bronzerang blieb. Das Endspiel war dann eine spannende Angelegenheit. Die Gotterschen forderten das Bundesliga Ensemble heraus und konnten zweimal ausgleichen. Am Ende reichte der dritte Treffer für Marco Engelhardts Auswahl zum Turniersieg.

Sportlich gesehen hatten viele Fans diesen Ausgang erwartet, im einen oder anderen Spiel des Turniers fehlte vielleicht etwas die Leidenschaft auf dem Platz und den Rängen. Bis auf einen dummen Becherwerfer blieb der Abend über fünf Stunden aber durchaus fair und sehr friedlich und wurde zur Jubiläumsausgabe des 30. Salza-Cups seiner Rolle als friedliches und hochklassiges Hallenturnier gerecht.

Preußen: Patzer, Dolzer, Aliyev, Schleip (1), Schack, Fischer (1), Rösener (1), Harbauer, Linz (2), Weißenborn, Noak (1)