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Herbstmeister, aber gedämpfte Freude – nur 3:3 in Bickenriede

Schon traditionell haben Preußen-Mannschaften in Bickenriede Probleme Zählbares einzufahren. Auf seifigem und absolut schwierigem Geläuf musste man aber zumindest ein Remis einfahren, um die Herbstmeisterschaft zu holen. Das gelang mit dem 3:3, beide Mannschaften hätten den Dreier holen können, doch am Ende war der Punkt für beide verdient. Preußen begann bärenstark, Harbauer scheiterte aus Nahdistanz an Keeper Richardt, kurz darauf aber mit Links ins Eck zur frühen Führung, die Liedel im Nachschuss auf 0:2 ausbaute. Und Preußen blieb am Drücker, Liedel knallte den Ball an die Lattenunterkante, leider kein Traumtor. Bickenriede kam nur aus der Distanz vor das Gath-Gehäuse und blieb harmlos bis zum Wechsel.

Das änderte sich mit Wiederanpfiff. Hatte Schaffel noch den dritten Treffer auf dem Schlappen, sorgte Fiedler für den Anschluss. Von nun an war es Kampf auf Biegen und Brechen. Den Gastgebern wurde ein wohl regulärer Treffer wegen Abseits aberkannt. Harbauer, Liedel und Koschke verpassten im Konterspiel noch das Tor, welches der eingewechselte Noack zum 1:3 und zur vermeintlichen Entscheidung besorgte. Bickenriede nun vollends im Vorwärtsgang, binnen fünf Minuten stand es 3:3 und hätte nicht Gath zweimal großartig reagiert, wäre auch dieser eine Punkt weggewesen. Man merkte unserer jungen Mannschaft an, dass ihr die Erfahrung in einer hektischen Schlussphase fehlte. Nichtsdestotrotz ist es aller Ehren wert, nach dem Kreisoberliga-Abstieg die Hinrunde auf Platz 1 zu beenden, wenn auch nur noch mit einem Punkt vor der SG Ammern. Jetzt warten noch drei Spiele der Rückrunde bis zur Winterpause auf die Mannschaft, die alles andere als einfach werden. Am Samstag wartet Nachbar Thamsbrück auf die Zollitsch-Elf.

Tore: 0:1 Harbauer (4.), 0:2 Liedel (19.), 1:2 Fiedler (49.), 1:3 Noack (73.), 2:3 Fiedler (83.), 3:3 Wistuba (88.)

Zuschauer: 60

Preußen II: Gath, Matischok, Zier (70. Vogt), Weyhe, Schuchmann, C. Schmidt (29. Koschke), Schaffel, Schirrmeister, Oppel (63. Steinmetz), Liedel (63. Noack), Harbauer (77. Hnatiuk)